Drei Ebenen, ein Schutzkonzept
Ein Angriff auf ein Umspannwerk beginnt heute selten mit einem Zaunschnitt. Er beginnt mit einer Drohne, die die Anlage ausspäht, mit einer Phishing-Mail an die Leitwarte oder mit einem Dienstleisterzugang, den niemand mehr kontrolliert. Wir denken diese Wege zusammen.
Drohnendetektion und Lagebild
Passive Sensorik über dem Gelände tastet das Funkspektrum rund um die Uhr ab, erfasst jede Drohne, bestimmt Protokoll und Typ und meldet die Erkennung an Ihre Leitstelle. Der Sensor sendet selbst nicht und ist deshalb für private Betreiber zulässig.
- Alarm in Ihrer Leitstelle oder bei Ihrem Sicherheitsdienstleister
- Whitelist für eigene Inspektionsdrohnen und angemeldeten Verkehr
- Hit-Report je Erkennung: Zeit, Ort, Protokoll, Frequenz
- Ab drei Sensoren eine Peilung auf den Standort des Piloten
- Handgerät für Werkschutz und Streife im Nahbereich

IT- und OT-Sicherheit
Anlagennetze sind über Jahrzehnte gewachsen und oft schlecht von der Büro-IT getrennt. Fernwartungszugänge von Anlagenbauern und Dienstleistern sind in der Praxis der häufigste offene Weg ins Innere. Das ist unspektakulär und entscheidet im Ernstfall.
- Trennung von IT und Leittechnik, Segmentierung der Anlagennetze
- Kontrollierter, protokollierter Fernzugriff für Anlagenbauer
- Umsetzung der NIS-2-Kernmaßnahmen
- Lieferantennachweise, die Ihre Kunden und Prüfer verlangen

Backup und geprüfter Notbetrieb
Wenn ein Angriff durchkommt, entscheidet die Wiederanlaufzeit über den Schaden. Entscheidend ist nicht, dass eine Sicherung existiert, sondern dass der Betrieb daraus nachweislich wieder anläuft. Wir richten das ein und testen den Wiederanlauf jedes Jahr.
- Ausfallsichere, getrennt aufbewahrte Datensicherung
- Notbetriebskonzept für die Kernsysteme Ihres Standorts
- Jährlicher Wiederanlauftest mit Protokoll
- Ergebnis als Baustein für den Resilienzplan

Was Sie am Ende in der Hand haben
Alles, was wir tun, mündet in Dokumente, die Sie ohnehin abgeben müssen, und in eine Meldekette, die vor dem Ernstfall steht.
Risikoanalyse und Resilienzplan
Nach KRITIS-Dachgesetz, aus dem Assessment und den laufenden Erkennungen heraus, nicht als nachträgliche Schreibübung.
Nachweise nach NIS-2
Technische und organisatorische Maßnahmen, Lieferantennachweise und die Dokumentation von Vorfällen.
Abgestimmte Meldekette
Ansprechpartner bei der zuständigen Polizei, festgelegt vor der Beschaffung, damit ein Alarm nicht ins Leere läuft.
Vom Erstgespräch zum Dauerbetrieb
Jeder Schritt ist einzeln beauftragbar und liefert ein eigenes Ergebnis.
Assessment
Standort- und Risikoanalyse, Maßnahmenplan mit Reihenfolge: was dringend ist, was warten kann, was Sie selbst erledigen können.
Pilot
Detektion auf einem Teilgelände mit Lagebild und Auswertung über mehrere Wochen.
Rollout
Vollausbau, Aufschaltung auf Ihre Leitstelle, abgestimmte Meldekette mit der Polizei.
Betrieb
Detektion als Service mit Wartung und Updates, jährlicher Wiederanlauftest, ein Ansprechpartner für alles.
Welche Ebene liegt bei Ihnen offen?
Im Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, was zuerst geschlossen gehört. Kostenfrei und ohne Verpflichtung.